Worauf ist beim Kauf von Funktionskleidung zu achten?

Endlich hat die Wintersportsaison angefangen! Während es erfahrene Skiläufer kaum erwarten können, sich in den frisch gefallenen Schnee zu stürzen, fühlen sich so manche am Skisport interessierte Einsteiger oft mit der Planung der ersten Wintersportreise und dem Kauf der Ausrüstung überfordert. Dieser Ratgeber hilft.

Was bedeutet Funktionskleidung überhaupt?

Moderne Materialien erlauben es heute, gezielt hochwertige Kleidung herzustellen, die eine bestimmte Funktion erfüllen soll. Daher der Name Funktionskleidung. Das wohl bekannteste Beispiel ist die Softshelljacke für Outdoor-Aktivitäten wie Wanderungen: Einerseits herrlich leicht, so dass sie den Wanderer nicht mit lästigem Gewicht belastet, und andererseits doch wunderbar wärmend, wenn am Berg der Wind pfeift. Obendrein schützt sie auch noch vor Nässe, wenn überraschend Regen aufzieht und verhindert dank des atmungsaktiven Materials unangenehmes Schwitzen. Auch Wintersportler profitieren von spezieller Funktionskleidung bei ihren täglichen Ausflügen auf und jenseits der Skipisten. Neben den richtigen Skiern samt Zubehör, ist die Wahl der richtigen Funktionskleidung mitentscheidend dafür, ob das Wintersportwochenende ein voller Erfolg wird oder nicht.

Worauf kommt es bei Funktionskleidung für den Wintersport an?

Zunächst einmal bringt es gar nichts, auf Schnäppchenangebote der Discounter und Supermärkte zu warten. Wer den Skisport als ernsthaftes Hobby betreiben möchte, sollte von Anfang an auf hochwertige Spezialisten setzen. Das US-Label Spyder blickt zum Beispiel auf 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklung neuer Funktionskleidung für den Wintersport zurück und arbeitet eng mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft zusammen. Den höheren Preis macht die Kleidung schnell durch Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und attraktive Designs wieder wett.

Funktionskleidung für den Wintersport beginnt schon bei der richtigen Unterwäsche, die dauerhaft warmhalten muss, ohne für Schweißausbrüche zu sorgen. Spezielle atmungsaktive Thermounterwäsche, die eng am Körper anliegt, ist ideal. Die eigentliche Skikleidung – Hose und Jacke oder Overall– muss vor allem drei Aspekte mitbringen:

  • Atmungsaktiv (verhindert Schweißbildung und unangenehme Gerüche)
  • Winddicht (denn am Berg pfeift der Wind ordentlich und kann schnell zu Unterkühlung führen)
  • Wasserdicht (Schmelzender Schnee, der in die Kleidung eindringt, wird sehr schnell sehr unangenehm)

Außerdem denkt gute Funktionskleidung mit: So sollte die Jacke mit einer Reißverschlusstasche für den Skipass und das Smartphone ausgestattet sein. Dabei muss es möglich sein, den Reißverschluss auch mit dicken Skihandschuhen zu öffnen und zu schließen.

Accessoires nicht vergessen

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Apropos Skihandschuhe: Neben der eigentlichen Kleidung sind wärmespendende Accessoires wie ein Schal oder Halstuch und eine Mütze unverzichtbar. Für Wintersportler sind spezielle Mützen erhältlich, die einerseits viel Wärme spenden und andererseits so dünn sind, dass sie problemlos unter dem Skihelm getragen werden können.