Meine Erfahrungen mit dem Service von Canyon

Nach zwei gefahrenen Saisonen, war es an der Zeit, meinen Karren mal wieder durchchecken zu lassen. Da ich mit Canyon durchaus gute Erfahrungen gemacht habe, beschloss ich, mein Fahrrad zum Service zu Canyon einzuschicken. 

Bereits früher bekam ich anstandslos einen neuen Rahmen bei meinem Nerve, der einen Riss im Hauptrahmen zeigte und ein andermal wurde eine undichte Rock Shox Reverb  problemlos ausgetauscht.


So orderte ich online bei Canyon einen Rücksendeschein, der hin und zurück 29 Euro kostet. Eigentlich ein faires Angebot und schwupps in den Canyon- Transportkarton gesteckt, war das Bike auch schnell versandt. Das war am 12. September. Ein vorgefertigtes Formular dient dazu, schon vorab einige gewünschte Aufträge anzugeben. Mit dem Rücksendeschein kam auch die Information, dass es 21- 25 Tage dauern wird. 

13 Tage später kam die Email, dass mein Bike angekommen ist und kurze Zeit später bekam ich einen Anruf, welche Arbeiten zu erledigen seien. Zwei Wochen später rief der Kundenservice erneut an und eröffneten mir, dass durch die Inventur und das Senden der Fox- Elemente zum Hersteller  es zu weiteren Verzögerungen kommen werde. Nun wurde also der Termin der Fertigstellung auf Ende Oktober- also fünf Wochen nach Einlieferung des Rads festgelegt. Einige Zeit später kam erneut ein Anruf, die  hydraulische Sattelstütze sei bei Rockshox und laut Rockshox beschädigt. Dies würde erneut eine Verzögerung bewirken. Sie boten mir für 120 Euro eine Neue an. Ich lehnte dies ab, da sie über Wochen zwar minimal  Luft verlor , aber mit Nachpumpen ansonsten gut funktionierte. Das hat mich bei RS ein bisschen gewundert, da sonst immer sehr kulant gehandelt wurde. Ich dachte eigentlich, sie würden vielleicht eine Dichtung ersetzen und fertig. Schlussendlich hatte ich mein Gefährt Ende November, also neun Wochen später wieder in Händen. 

Das Ergebnis

Diese Wartezeit ist für einen eingefleischten Fahrer nahezu unerträglich lang. Ich hoffe das war ein Einzelfall. Die Dame am Telefon war sehr nett, musste sich aber auch mein Klagen über das lange Warten anhören. Die Kommunikation mit dem Service war gut, Details wurden abgesprochen und auch die reellen Preise vorab genannt. Einmal behauptete die Dame, ich hätte die Montage einer neuen Kette bestellt- am Telefon konnte ich das aber ausräumen. Alle anderen Arbeiten, wie Hammerschmidt- Service, Fox-Elemente-Service, Jahresservice, Schaltzüge erneuern, Bremsflüssigkeit tauschen, Bremsbeläge wechseln und Reverb kontrollieren wurde vollständig und gewissenhaft erledigt. Der Druckpunkt der Bremsen ist jetzt wieder hart und definiert. Man sieht an den Hinterbaugelenken und am Steuersatz, dass alles gewartet und gefettet wurde. Der Federgabel- Service der Fox 36 Talas kostete 139 Euro, der der Hammerschmidt 63 Euro und des Dämpfers Fox RP 2  119 Euro.   

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Service sehr gut war, alles zu meiner Zufriedenheit erledigt wurde, er eine Stange Geld gekostet hat, nämlich 580 Euro, nur die Wartezeit war quälend lang.

Mein Testurteil: bedingt empfehlenswert. Aber urteilt selbst, ob Ihr Euer Bike hinschickt oder nicht! Schickt uns gerne eure Erfahrungen mit dem Canyon Service!

22 Gedanken zu „Meine Erfahrungen mit dem Service von Canyon

  1. Hallo zusammen,
    nun möchte ich auch mal über meine Erfahrungen berichte, da ich i.M. eh gerade mal wieder in der Warteschlange der Canyon HL hänge.
    Angefangen hat alles am 23.05.17 als ich zu meinen Erschrecken festgestellt habe, dass die Lagerbuche des Pivotlagers aus dem Rahmen meines Lux CF gebrochen ist (heul). Naja, man hat ja Garantie. Schnell ins Netz und eine Reklamation angelegt.
    Danach fing alles an…
    Erstmal hat sich 2 Woche niemand gemeldet.
    Dann habe ich nach Stunden in der HL mal endlich einen Menschen am Hörer. Diesem habe ich mein Anliegen noch geschildert und er versprach mir einen Rücksendeschein zu schicken…
    Gut, weitere 2 Wochen später immer noch nichts. Nun, dachte ich fragen wir doch mal nach… weiter Stunden HL Warteschlange später… Ja das ist in einen Spezialteam die solche Anfragen bearbeiten, da meldet sich jemand bei ihnen, sie brauchen nicht nochmal anzurufen… Ha! Von wegen. Natürlich meldet sich niemand. Also wieder HL… diesmal mit etwas mehr Nachdruck darauf bestanden das es eine Retoure gibt und tatsächlich wurde mir eine Trackingnummer mitgeteilt. Nun habe ich bei UPS angerufen die mir aber dann sagten ohne Rücksendeschein geht nichts, nur die Nummer reicht nicht aus…
    Ja und was soll ich sagen, seit ca. 1,5h in der HL Warteschlange um das nun mal wieder zu klären.
    Ich ärgere mich, dass ich kurzvorher meiner Frau auch noch ein Canyon gekauft habe, hoffentlich hält das…
    Fazit: Nie wieder Canyon, tolle Bikes aber nur solange man keine Probleme hat.

    1. Ich hatte nach kurzer Zeit schon einen Schaden am Fahrrad.
      Somit kam ich recht schnell in den Kontakt mit dem Kunfenservice.
      Der sich als absolute Katastrophe rausstellte. Nach mehreren E-Mail und Telefonaten die alle von mir ausgingen, konnte ich das Fahrrad nach zwei Monaten erst einschicken. Jetzt ist es mittlerweile einen Monat bei Canyon und ein Kostenvoranschlag wurde immer noch nicht erstellt und ob die Garantie greift ist auch mehr als fraglich. „Das Fahrrad hat auch schon 200 km gefahren, da kann das Schaltwerk schon mal ausbrechen.“

  2. Servus beinand,
    habe im Herbst 2013 ein Strive 8.0 gekauft und dies nun 2 x jeweils im Winter zum Canyon Service geschickt.
    Beim 1. Mal fielen im Winter 2014 die Speichen aus den Laufrädern. Umgehend schickte ich diese ein
    und bekam nach mehr als 2 Monaten! später neue Laufräder auf Garantie.

    Diesen Winter, Anfang Februar schickte ich das Strive erneut ein, hauptsächlich wegen des defekten
    und lockeren Tretlagers, aber auch wg. einem von mir gewünschten allgemeinem Service.
    Dies wurde auch alles aufgenommen, ich betonte allerdings beim Gespräch mit der Werkstatt,
    wie wichtig mir das Trettlager ist und fügte einen Brief zum Strive bei, an dem ich dies noch schriftlich festhielt.
    Lt. Auskunft von CANYON sollte ich das Rad in 2 – 3 Wochen wieder erhalten.
    Nach 2 Wochen erhielt ich die Auskunft, dass man die Federn auch warten sollte,
    was ich dann auch zusätzlich veranlasste.
    Ab Mitte März begann mein Kampf, das Rad noch rechtzeitig zu Ostern aus der
    Reparatur zu bekommen, was nach unzähligen Warteschleifen, jeweils 10 -15min
    in der CANYON Telefon Service-Hotline mir dann irgendwann gelang.
    Am 7. 4. bekam ich das Strive samt Rechnung nach 9 Wochen zugeschickt.
    Das Trettlager wurde nicht gerichtet!

  3. 2 Wochen nach dem Kauf meines Canyon Spectral 6.0 AL hat sich der Hydraulikschlauch der Reverb am Druckknopf gelößt.

    Ich rufe bei Caynon an um das zu reklamieren. Zuerst wird mir nicht geglaubt, weil angeblich der Schlauch nicht lösen kann. Jedoch hat er sich bei mir gelößt.
    Naja ich soll mein Fahrrad einschicken. Ich entscheide mich jedoch dafür nur die Sattelstütze mit dem Reverb zurück zu senden, so konnte ich mir eine eifache Stütze kaufen und noch was fhren.
    Laut Servicecenter, dauert es ca. 2 Wochen !!!
    Ich möchte hier den E-Mailverkehr kurz darstellen, damit Ihr direkt seht wie es abläuft:
    E-Mail vom 10.08.16
    hiermit bestätigen wir den Eingang Deiner Sendung.

    Den Zustand des Fahrrads haben wir dokumentiert und bitten Dich die Angaben anbei zu überprüfen. Stimmt alles? Falls nicht, melde Dich bitte umgehend bei uns.

    Und so gehts weiter: Bei einem Reparaturauftrag nehmen unsere Experten das Produkt zunächst genau unter die Lupe, um den Reparaturumfang festzustellen. Bei einer Rückgabe prüfen wir die Sendung auf Vollständigkeit und eventuelle Schäden, bevor wir Dir den entsprechenden Betrag gutschreiben.

    In beiden Fällen halten wir Dich per E-Mail auf dem Laufenden.

    Bei Fragen oder Anregungen freuen wir uns über eine Chatanfrage oder eine E-Mail von Dir.
    _____________________
    E-Mail vom 23.08.16
    wir haben begonnen, Deinen Serviceauftrag in unserer Werkstatt zu bearbeiten. Nach der Bearbeitung und dem erfolgten Qualitäts-Check werden wir den Rückversand/die Abholung freigeben.

    Im Anschluss melden wir uns wieder bei Dir.

    Bei Fragen oder Anregungen freuen wir uns über eine Chatanfrage oder eine E-Mail von Dir.
    _____________________
    Nun der Verlauf in Kurzform:
    Reverb kaputt – ich schicke Reverb am 05.08. inkl. Sattel bei euch ein – Eingangsmail kam am 10.08. – Ihr sagt kann ca. 2 Wochen dauern und sendet mir nur den Sattel zurück, damit ich solange fahren kann – –!!!Bis hierher alles ok!!! – Dann kommt am 23.08. eine Mail, dass Ihr gerade mal angefangen habt meine Reklamation zu bearbeiten – Ich ruf wieder 01.09. an, um zu fragen was nun ist – Antwort: Sry, aber du hättest Bescheid bekommen sollen – Dein Auftrag geht nun mit Bitte um Austausch an Hersteller – Wieder warten – Dann rufe ich wieder an, ca. 12.09. – Antwort: Ohh sry, du hättest Bescheid bekommen sollen – Dein Reverb liegt hier die ganze Zeit rum und wurde dir wohl noch nicht zugesendet, der Hersteller hat es getauscht – Ich kümmere mich sofort darum (Name war glaube ich Franz oder so) – Dann, ich weiß man glaubt es kaum, ich rufe wieder an am 20.09. weil ich wieder NICHTS gehört oder bekommen habe – Antwort: Ohh Sry – Du hättet Bescheid bekommen sollen – Der Kollege Franz hat wohl n Fehler gemacht und ist nun im Urlaub (Dieser Kollege hieß glaube ich Thomas) – Ich kümmere mich sofort darum und rufe dich dann umgehend auf deinem Handy an – HEUTE IST DER 22.09. !!!!!!!!!! UND – NICHS, NICHTS UND WIEDER NICHTS !!!!!!
    Nach nochmaliger E-Mail von mir(diesmal sehr emotional leider verfasst) am 22.09. kam dann am 23.09. diese Mail:
    vielen Dank für deine E-Mail.

    Bitte entschuldige die lange Bearbeitungszeit. Ich habe den Fall zur Bearbeitung mit Priorität an die Werkstatt weitergeleitet. Sobald die Stütze in den Versand geht werden wir dir die Trackingdaten zukommen lassen.

    Wir möchten uns ausdrücklich für die Verzögerung entschuldigen und bitten um Dein Verständnis.
    Gerne stehen wir Dir für weitere Fragen und Anliegen unter Deiner Kundennummer xxxxx zur Verfügung. Selbstverständlich auch über unseren Live-Chat.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gabriel Henkel
    Servicecenter
    Soooo – man glaubt es nicht:
    Als ich am 28.09. immer noch NICHTS gehört hatte, habe ich mit Anwalt gedroht:
    Meine E-Mail vom 28.09.:
    Hallo,
    laut meinem Anwalt setze ich euch hiermit eine Frist bis zum 10.10.2016 um mir die Reverb zu zusenden.
    Solltet Ihr diese Frist verstreichen lassen, behalte ich mir vor vom gesamten Kauf des Fahrrades zurück zu treten.
    In diesem Fall könnt Ihr die Reverb direkt da behalten und ich sende Ihnen das Fahrrad zurück.
    Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieser Mail bzw. Frist.
    Beste Grüße
    Darauf kam dann am 04.10. folgende Mail:
    Guten Tag xxx,

    vielen Dank für deine E-Mail.

    Bitte entschuldige das sich die Bearbeitung so lange in die Länge zieht. Wir haben diese Woche noch unsere jährliche Inventur. Werden die Reverb aber direkt am 10.10. in den Versand geben.

    Wir möchten uns ausdrücklich für die Verzögerung entschuldigen und bitten um Dein Verständnis.
    Gerne stehen wir Dir für weitere Fragen und Anliegen unter Deiner Kundennummer xxxxx zur Verfügung. Selbstverständlich auch über unseren Live-Chat.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gabriel Henkel

    HEUTE, ist der 12.10.2016 – 3 mal dürft Ihr raten wie der Stand der Dinge ist???!!!!

    NICHTS !
    Also habe ich heute folgende Mail verfasst:
    Sehr geehrte Frau Henkel,
    ich habe weder eine Versandbestätigung, noch eine Mitteilung, noch die Reverb erhalten. Sie haben damit alle Erwartungen erfüllt, die sie mit Ihrer Service Reputation vorher aufgebaut haben.
    Wir haben den 12.10. und Ihre Frist ist hiermit verstrichen !
    Ich trete hiermit von meinem Kauf vom 04.07.2016 zurück.
    Bitte teilen Sie mir umgehend mit, wie wir die Kauf rückabwickeln.
    Weiter möchte ich Sie hiermit darüber in Kenntnis setzen, dass ich unsere gesamte Korrespondenz, komprimiert und aufgearbeitet für alle sichtbar in jeglichen Internetforen veröffentlichen werde.
    Beste Grüße
    PS: Meine Freunde mit einem Canyon, fürchten sich jetzt schon vor einem Servicefall mit Ihnen.

    Hierzu braucht man glaube ich nichts mehr zu sagen, oder?
    Lieb Leute überlegt Euch sehr genau auf welchen Hersteller Ihr Euch einlasst. Canyon macht zwar gute Bikes(die machen auch nur den Rahmen, mehr nicht) – jedoch endet das Wort gut bei der Herstellung. Und vor allem bei dieser Sorte Fahrrad, braucht man ja viel eher noch mal Hilfe oder Unterstützung – da seid ihr mit Canyon fehl am Platz.

    Ich weiß nicht wie das bei den anderen Herstellern ist – Aber schlimmer geht nimmer !!!

  4. Canyon Erreichbarkeit für Garantie-Werkstattkunden desaströs. Live Chat – bitte versuchen Sie es zu einem anderen Zeitpunkt. email – wegen hoher Anfragen kann es zu verlängerter Bearbeitungszeit kommen. Telefonzentrale Wartezeit nie unter 10 Minuten. Direkter Telefonkontakt mit Werkstatt unmöglich. Zugesagte Rückrufe erfolgen nie.
    Fahrrad ist seit über 6 Wochen bei Canyon. Hiervon externe Bearbeitungszeit 3 Wochen. Canyon = Service-Wüste.
    Canyon Service – never again!

    1. Ich kann euch toppen, ich warte schon neun Wochen auf eine Reparatur. Zuerst waren die Pedale nicht lieferbar(Habe ich mittlerweile zu Hause), dann die Kette und nun ist der Rahmen und das Hinterrad in Rückstand. Die Telefomitarbeiter können mich verstehen, machen aber nichts. Nie wieder Canyon!!!!

      1. Ich kann nochmal toppen, ich nähere mich den 3 Monaten :). Ich habe zwar mein Rad zurück, aber es kam nicht alles an. Aktuell warte ich noch auf fehlende Pedale (andere Teile wurden inzwischen nachgeschickt). Die Pedale wurden auch schon mehrere Male „losgeschickt“ oder gehen „gleich raus“. (Wenn mans vorher wissen würde, hätte man sich einfach neue kaufen können … vor Ort… billiger als ÖVV-Tickets).

        …. also kein Einzelfall, eher System…

      2. Und noch eine Frage. Habt ihr auch des öfteren automatische „Stornierungen Eurer Bestellung“ erhalten? Schon bei der Bestellung des Rades hatte ich mehrere und jetzt auch in der Reparatur kam sowas wieder….

  5. Meine Erfahrung nach 5 (!) Canyon Bikes:
    Räder sind klasse, Service ist unterirdisch, zumindest wenn Saison ist. Im tiefsten Winter ging das mal innerhalb von 1,5 Wochen.

    Beim MTB war hinten die Nabe defekt. Also eingeschickt zu Canyon, dann weiter zu DT Swiss, Dann Canyon und zu mir: Dauer 6(!!) Wochen.

    Ich habe wieder ein Problem mit dem Lager im Vorderrad vom Inflite. Diesmal habe ich direkt zu DT Swiss eingeschickt, da es Garantiefall ist. Vor einer Woche bei Canyon reklamiert, keine Reaktion bisher.

    DT Swiss hat innerhalb von einem halben Tag reagiert und mir das Einschickprozedere bekannt gegeben. Nun ist das Laufrad bei denen udn es soll 4 Werktage dauern.

    1. Hallo,
      dies ist meine erste Bewertung im Internet. Bin normalerweise nicht sehr schnell genervt. Aber Canyon Service ist unterirdisch. Habe ein Bike im Mai bestellt mit Lieferdatum im Juli. Ist lange, aber wusste ich ja. Seitdem 4 mal den Liefertermin nicht eingehalten. Und dies ohne sich zu melden. Immer wenn das Rad nicht geliefert wurde, musste ich nachfragen. Dann hörte man 1 Woche nichts. Danach kam eine neue Lieferbestätigung. Es ist zudem sehr schwer jemanden zu kontaktieren. EXTREM SCHLECHTE BEHANDLUNG DES KUNDENS. Mittlerweile kriege ich in jedem Online Shop bei einer Bestellung von 2,50 EUR einen besseren Service!!!!
      Habe jetzt Fahrrad storniert.

  6. Wow, das is ja echt heftig. Hab mir vor 6 Wochen ein Strive 9.0 2015er Modell bestellt, das ich nach 3 Tagen, also vor 3 Wochen wieder zurückschicken mußte, weil der Dämpfer extrem gesaut hat und das Ventil des Shapeshifters undicht war. Komisch, dabei ist sowohl auf Web-Seite wie auch in der Betriebs- und Aufbauanleitung davon die Rede, dass jedes Bike vor dem Versand getestet wird. Canyon bot mir an, das Rad komplett zu tauschen weil sie beide Ersatzteile nicht auf Lager hatten. Ich habe nicht mal eine Mail von Canyon erhalten, dass das zurückgesendete Bike bei denen eingegangen ist. Nach diesem Bericht bin ich echt am überlegen, ob ich die Bestellung nicht storniere….

  7. Wollte eigentlich ein Grand Canyon AL SLX 7.9 kaufen. Nachdem ich das Canyon PPS Tool zur Bestimmung der Rahmengröße auf der Canyon Seite nicht finden konnte (liegt es an mir?), habe ich versucht Canyon telefonisch zu erreichen. Nach 35 Minuten in der Warteschleife habe ich entnervt aufgegeben. Der Chat war auch nicht erreichbar… . Wenn es schon so los geht sollte man die Finger von Canyon Rädern lassen. Eigentlich schade hätte mich interessiert, aber nach dieser Erfahrung und dem Lesen der vorstehenden Einträge drängt sich der Eindruck auf, dass Canyon mit dem eigenen Erfolg organisatorisch nicht klarkommt.
    Bei einem Versender meiner Meinung nach tödlich.

  8. Hallo Leute,

    den folgenden Text habe ich zunächst unabhängig von diesem thread hier verfasst, weshalb ich mich nicht auf die Vorredner beziehen werde, aber ich denke, dass er gut hierher passt.

    Eigentlich gehöre ich nicht zu den Menschen, die ihre Meinung und Unzufriedenheit in (Internet)Portalen kundtun, doch die Wut und maßlose Enttäuschung über den Service und die Qualität des Rades bei Canyon hat mich schließlich dazu motiviert, zum allerersten Mal eine Rezension zu schreiben und zu veröffentlichen, um so ein wenig Genugtuung zu empfinden. Wer gerade nicht die Muße oder Zeit hat, den gesamten Text zu lesen, beschränke sich am besten auf die dick gedruckten Zeilen (Ging hier leider nicht! Sorry!).

    Jeder, der in Erwägung zieht, sein neues Bike bei Canyon zu kaufen, sollte den folgenden Text m.E. lesen, um darüber aufgeklärt zu sein, was ihn erwarten kann.

    Ich bemühe mich sachlich zu bleiben, damit der Text für jeden lesbar ist und nicht polemisch oder ketzerisch daherkommt.

    Seit 25 Jahren bin ich passionierter Mountainbiker. Über 22 Jahre bin ich mit Alurädern gefahren (mein erstes Mountainbike stammte vom örtlichen Fahrradgeschäft, an dessen Hersteller ich mich nicht erinnere, mein zweites ein Univega und mein letztes ein Radon, was ich ca. 20 Jahre stressfrei gefahren habe) und hatte bei keinem dieser Bikes derartigen Stress, den ich derzeit mit meinem im letzten Jahr erworbenen Bike (Canyon Nerve CF 9.0; 3500€) habe.

    Nach Abschluss meines Studiums und dem Einstieg ins Berufsleben konnte ich mir zu Beginn des letzten Jahres endlich ein Bike leisten, das meinen Träumen entspricht. So stieß ich auf das Canyon Nerve CF 9.0, dass offensichtlich keine Wünsche offen ließ. Ein stylischer Carbonrahmen gepaart mit neusten und hoch qualitativen Komponenten schien all meine Träume zu erfüllen.

    Um sich das Bike jedoch näher ansehen zu können, muss man sich auf den Weg nach Koblenz machen, da Canyon bekanntlich ein sog. „Versender“ ist und die Bikes nur ab Werk erworben werden können. Auch sind eine Vorbestellung und eine vorherige Terminabsprache erforderlich, wenn man sicher gehen möchte, dass man das Wunschrad in seiner Rahmengröße zu Gesicht bekommt. Getan, gemacht, bin ich Ende Mai 2014 zu Canyon gefahren, um dort um 17.00 Uhr mein Fahrrad auf einem Podest ansehen zu können.

    Eine Probefahrt wurde mir nicht gestattet, da es im „Showroom“ das gleiche Bike schließlich auch gäbe. Das stimmte zwar, jedoch hatte dies die Rahmengröße „S“ und nicht „L“, wie ich es für meine Körpergröße benötige. Es besteht auch grundsätzlich nicht die Möglichkeit einzelne Komponenten verschiedener Modelle untereinander (z.B. zwischen Nerve CF 8.0 und 9.0) zu tauschen. Der anwesende Verkäufer schien zudem nicht viel von technischen Dingen zu wissen. So konnte er mir zwar zeigen, wie man den Sag des Dämpfers einstellt, aber was ein Kettenschloss oder ein Schaltauge ist, wusste er nicht.

    Erste Zweifel kamen auf und meine Freundin, die mich begleitete und bis heute den ganzen Stress mitverfolgen muss, riet mir bereits zu diesem Zeitpunkt vom Kauf des Rades ab. Aber die Optik und der Traum von diesem vermeintlich edlen Bike etc. ließen mich schwach werden und ich kaufte das Rad, ohne es vorher Probe gefahren zu haben. Die ersten Meter machte ich direkt nach dem Kauf (3.500€) auf dem Parkplatz vor dem Werk. Direkt fiel mir auf, dass der Umwerfer auffällig nah an der Kette stand, unabhängig davon, auf welchem Ritzel oder Kettenblatt sich die Kette befand und dadurch die Kette ständig an ihm entlangschliff. Sofort bin ich zurück ins Werk und musste zunächst Überzeugungsarbeit leisten, bis man mir Glauben schenkte und sich ein Mechaniker auf das Rad setzte. Er nahm es schließlich mit in die Werkstatt und es dauerte eine geschlagene Stunde, bis er mit Bike wieder herauskam und mich darüber aufklärte, dass der Umwerfer falsch montiert worden wäre, es jetzt aber zu keinen Problemen mehr kommen sollte.

    Nach der ersten Tour in heimischen Gefilden im Sauerland stellte ich drei große, unschöne Lackschäden am Rahmen fest, der offensichtlich durch Steinschlag entstanden. Entsetzt auch von der Größe der abgeplatzten Lackfläche rief ich bei der Servicehotline von Canyon an und fragte, ob es sich hierbei um einen Produktionsfehler handle und ob ich darauf einen Garantieanspruch hätte. Man entgegnete mir damit, dass man auf Lackschäden keinen Garantieanspruch habe und ich mir mit Schutzaufklebern helfen solle. Damit habe man gute Erfahrungen gemacht. Derartige Schutzfolien würden mir auch kostenlos zugesandt. Schade nur, dass ich das erst erfahren habe, als der Lack schon Schäden erlitten hatte. Schließlich erhielt ich per Post eine einzige Schutzfolie für die Unterseite des Rahmens, aber keine weiteren für andere Stellen (wie z. B. der Wippe am Hinterbau etc.), an denen der Lack ebenfalls schon beschädigt war. Diese habe ich schließlich selbst über einen anderen Händler bezogen und bin froh, dass alle Aufkleber ihre Dienste leisten.

    In den folgenden Wochen fuhr ich sehr viel mit Rad und war überglücklich über den Kauf. Doch noch während eines Alpencrosses im August des Jahres (also ca. 3 Monate nach dem Kauf) knarzte der Rahmen plötzlich und dies fortschreitend lauter, sodass schließlich jeder Anstieg zum Nervenkrieg wurde und ich auf Marathons sogar mehrfach auf das Geräusch angesprochen wurde. Im Wiegetritt knarzte es besonders laut.

    Wieder kontaktierte ich den Service und an dieser Stelle sei erwähnt, dass man jedes Mal mindestens eine halbe Stunde warten muss, bis die Robert-De-Niro-Stimme, die einem ständig sagt, wie bemüht man doch sei, den Anruf schnellstmöglich entgegenzunehmen, jedoch leider derzeit alle Leitungen belegt seien, durch eine menschliche ersetzt wird. (Das ist kein Witz, das ist wirklich seit einem Jahr immer so!!!!)

    Schließlich wurde ich auf die Website von Canyon verwiesen, auf der es einen Link zur „schnelle[n] Abhilfe bei Knacken und Knarzen“ zu finden gibt. Die meisten der hier aufgeführten Tipps waren mir aus eigener Erfahrung heraus schon bekannt, die übrigen konnten keine „schnelle Abhilfe“ schaffen.

    Wieder kontaktierte ich den Service, diesmal auch per Email, da mir das Warten am Telefon zu lästig wurde und ich auch Besseres zu tun habe, als jedes Mal mindestens eine halbe Stunde darauf zu warten, dass jemand persönlich zu sprechen ist. Doch leider dauert es auch jedes Mal mindestens eine Woche, bis man eine Antwort auf die Mail erhält, die dann auch noch nicht hinreichend auf die Fragestellung ausgerichtet ist. Nach einem weiteren Telefongespräch, zuweilen auch mit sehr unfreundlichem Personal, wurde ich schließlich direkt mit dem Werkstattpersonal verbunden, mit welchem ich einen Termin ausmachen konnte, um mein Fahrrad auf das Geräusch hin zu untersuchen, allerdings nur in Verbindung mit einer Jahresinspektion, die 90€ kostet. Würde ich von der Jahresinspektion absehen, hätte ich keinen Anspruch mehr auf Garantie. Im Gegensatz zur Information, die ich von der Dame bei der Servicehotline erhielt, dass es ca. 4 Wochen dauern könne, bis ich mein Fahrrad zurück erhalte, wurde mir hier garantiert, dass ich das Fahrrad bereits am nächsten Tag wieder abholen könne. Da ich allerdings über 200km von Koblenz zu Hause bin und zudem berufstätig, haben wir abgemacht, dass ich das Fahrrad montags persönlich vorbeibringe, es am Dienstag in der Werkstatt repariert wird und ich es am Freitag persönlich wieder abholen würde.

    Am Mittwoch dieser Woche erhielt ich während der Arbeitszeit dann einen Anruf, den ich nicht entgegennehmen konnte, woraufhin ich jedoch umgehend (ca. 10 Minuten später) eine Email schrieb, in der erklärte, dass ich den Anruf nicht entgegen nehmen konnte, man mich aber bitte noch einmal kontaktieren solle, falls es zu Komplikationen bei der Reparatur meines Bikes gekommen sein. Bis Freitag (eigentlich sogar bis heute, ca. 6 Wochen später) habe ich darauf keine Antwort erhalten. Stattdessen versuchte ich nach Beendigung meiner Arbeit am Freitag noch einmal beim Service anzurufen, um zu vermeiden, umsonst nach der Arbeit, am Freitag Nachmittag, nach Koblenz zu fahren, Angst zu haben, dass man es bis Werksattschluss nicht rechtzeitig schafft. Leider erreichte ich niemanden, obwohl ich lange habe klingeln lassen (meine Freisprechanlage im Auto macht dies möglich, wenigstens während des Wartens Auto zu fahren).

    In Koblenz angekommen, sagt man mir dann, dass die Gabelkrone Schuld am Knarzen sei und man somit die Gabel zum Hersteller schicken müsse. Man brauche aber zunächst mein Einverständnis.

    Das muss man sich einmal vorstellen. Die wussten, dass ich am Freitag von weither kommen werde, um mein Rad wieder abzuholen und hielten es nicht für möglich, mir eine Email zu schreiben. In der Auftragsbestätigung steht sogar geschrieben, dass man mich über jeden Schritt per Email informieren würde. Ich hätte mir das Rad ja auch per Post zusenden lassen, aber dies vermied ich u. a. auch auf Rat des Werkstattpersonals hin, da es schon hier und da bereits vorgekommen sei, dass ein Rad beim Transport beschädigt worden sei. Vor allem beim Carbonrahmen sei es die sichere Variante.

    Nach dieser Nachricht habe ich meine Situation und sämtliche bis hierher gemachten enttäuschenden Erfahrungen geschildert, so dass mir schließlich angeboten wurde, man wolle für die anfallenden Reparaturkosten für die Gabel aufkommen. Die Benzinkosten bzw. sämtliche anderen Unannehmlichkeiten würden jedoch nicht entschädigt.

    Ich müsse zudem damit rechnen, dass es einige Tage dauern könnte, bis die reparierte Gabel vom Hersteller zurückkäme. Man würde mir auch kostenlos das Fahrrad per Post zukommen lassen.

    Mit einem einigermaßen besänftigten Gemüt, durch das finanzielle Entgegenkommen habe ich mich ohne Bike auf den Weg zurück nach Hause gemacht.

    In den folgenden Tagen erhielt ich mehre Anrufe, sowohl von der Werkstatt, als auch vom Service, in denen mir mitgeteilt wurde, dass ein Laufrad defekt sei und dieses zu Mavic gesendet werden müsse, außerdem der Umwerfer defekt sei und, und jetzt haltet euch fest, dass mein Rahmen einen Riss aufweisen würde. Man fragte mich dann noch, ob ich diesen denn beim Putzen nicht festgestellt hätte. Ich dachte echt, dass man mich auf den Arm nehmen möchte, schließlich hatte ich keinen Sturz, habe das Bike stets pfleglich behandelt und eine Menge Kohle ausgegeben, um Qualität zu erhalten.

    Der Rahmen würde mir ersetzt, man habe wohl glücklicherweise noch einen auf Lager gehabt, die Räder eingeschickt und mir das Rad so schnell wie möglich zugesandt. Seitdem sind 5-6 Wochen vergangen und ich habe das Rad immer noch nicht wieder. Das gesamte Training und die Vorbereitung auf die diesjährige Alpenüberquerung habe ich auf meiner alten zuverlässigen Radongurke absolviert und die Buchung der Zimmer für die Tour bereits zweimal verschoben.

    Allein in der vergangenen Woche habe ich viermal bei Canyon angerufen und man hat mir jedes Mal garantiert, dass das Fahrrad an diesem Tag noch rausgehe und zwar per Expressversand. O-Töne, wie: „So was kommt bei mir nicht vor…, ich kümmere mich fortan persönlich darum, dass das Rad heute noch rausgeht“ stellten sich hinterher als Lügen heraus.

    Wenn ich das so schreibe, ist es mir schon fast peinlich einzugestehen, dass ich noch keine rechtlichen Schritte eingeleitet habe. Es ist einfach eine unglaubliche, aber leider wahre Geschichte.

    Ich habe sogar noch vergessen zu erwähnen, dass es mich mindestens 4 Anrufe gekostet hat, um die Schutzaufkleber für den neuen Rahmen zu erhalten. Eine Lieferung mit kleinen Aufklebern hat mich derweil erreicht, es lag jedoch auch eine Rechnung von ca. 20€ bei. Den großen Aufkleber habe ich soeben noch einmal versucht zu ordern. Der komme aber kostenfrei.

    Das Fahrrad selbst ist immer noch bei mir angekommen und nun seit 6 Wochen in der Werkstatt, angeblich sei es repariert, aber da man keine „Trackingnummer“ im Hause in Erfahrung bringen könne bzw. dies mindestens bis Morgen dauern wird, kann man mir nicht sagen, wann es letztlich versendet würde.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich weiter verfahren soll, ob ich mir den zusätzlichen Stress eines Rechtsstreits antun oder ich darauf hoffen soll, dass in Zukunft alles besser läuft. Aber mir graut es schon vor der nächsten Inspektion.

    Definitiv weiß ich, dass ich und all meine Freunde bei Canyon kein Rad mehr kaufen werden.

    1. Hallo,
      habe gerade deinen Bericht gelesen.
      Ich habe mir ein Spectral 9.9 SL bestellt Ende September.
      Canyon ist nicht in der Lage mir einen Liefertermin zu nennen.
      Ist eigentlich ein Witz im Zeitalter der EDV.
      Doch was mich am meisten beunruhigt ist ein Service Fall.
      Nach deiner Schilderung oder auch in anderen Foren ist es bei Canyon
      so eine Art super Gau. Das in der Saison und sie ist gelaufen.
      Ist Canyon nicht in der Lage schnell und Kundefreundlich zu reagieren.
      So kenne ich es von meinem Cube Händler.
      Dämpfer defekt wird hat Temporär ein anderer eingebaut
      bis der reparierte wieder da ist.
      So wie ich das hier lese bekomme ich da echt Panik.
      Wie fährt dein Rad jetzt noch mehr Stress gehabt?

      1. Ich habe final kein Rad bei Canyon gekauft, da mir die gesamte Reaktion von dort im Vorfeld eines Fahrradkaufs nicht akzeptabel erscheint. Wenn schon so vor einem Kauf von Canyon agiert wird, dann möchte ich nicht wissen wie es läuft, wenn sie dich erst einmal „an der Angel haben“, d.h. du das Rad gekauft hast.

        1. Ebenso erging es mir, ich hatte aus versehen eine Bestellung eines Commuter 7.0 doppelt getätigt, als ich die Bestätigungen bekam sah ich den Fehler und versuchte sofort die Hotline zu erreichen, ebenso über Chat- 3 !!!!!!!!!! DREI Tage lang war ich alle stunde mindestens 20 Minuten in der Warteschleife. Als ich am 3. Tag endlich durchkam habe ich dann gleich beide Bestellungen storniert. – Ich hatte keinerlei Vertrauen in Canyon, was wäre denn gewesen wenn irgendwas an dem bestellten Bike nicht stimmte ( das Rad hat Zahnriemen und Kassetten- schaltung da wäe ich mit meiner Heimwerkstatt schnell am Ende gewesen wenn was nicht gestimmt hätte. Übrigens ich fahre ein Rennrad von der Konkurrenz in Bochum super Rad, super Service vielleicht waren meine Erwartungen an Canyon deshalb zu hoch.

      2. Hi,

        leider ging die Misere so weiter, nachdem ich mein Fahrrad erhalten habe und Canyon mit Gutschriften etc. reagiert hat, nachdem ich mich in Internetforen ausgelassen hatte, ist mir direkt aufgefallen, dass die Kette auf dem kleinsten Ritzel „unrund“ läuft. Es hat sich mittlerweile soweit entwickelt, dass ich das Ritzel derzeit nicht mehr fahre…
        Schlimmer aber ist die Tatsache, dass mir in den Alpen aus heiterem Himmel das Schaltauge abgebrochen.
        Es ist mit einer ganz speziellen Schraube befestigt, die du nur bei Canyon bekommst und sie ist so konstruiert, dass sie als Sollbruchstelle dient, um das Schaltwerk zu schützen.
        Dumm nur, wenn du mitten in den Alpen stehst und keinen Ersatz findest. Den Fortlauf der Geschichte erspare ich mir hier…
        Nachdem ich relativ zügig von Canyon eine Ersatzschraube zugesandt bekam, ist mir das Schaltwerk in einem Rennen wieder abgebrochen…ca. 2 Wochen nach der Alpentour…
        Daraufhin habe ich die Schaltröllchen ausgetauscht und seitdem scheint Ruhe eingekehrt zu sein.
        Aber lies doch mal den Dauertestbericht über mein Bike in der aktuellen „Bike“. Kommt dir da was bekannt vor?
        LG und viel Erfolg und vor allem Spaß am Biken…

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