Tragische Unfälle in diesem Jahr

In den Lokalzeitungen sind es gerngelesene Artikel und auch das Ride- Magazin hat das Thema aufgegriffen:
In dieser Bikesaison gab es mehrere  Bike-Unfälle mit tödlichem Ausgang.
Ein Holländer stürzte in der Val d Uina- Schlucht ab, im Zillertal ein Deutscher, im Karwendel einer, im Bikepark im Harz einer und in der Nähe von Regensburg an einer Felskante ebenfalls. Allesamt tragische Vorfälle.
Riskieren die Biker mehr? Oder was führt zu diesen auffällig vielen Unfällen?
Ich denke es sind mehrere Faktoren:
Zum Einem ist MTB eine aufstrebende Sportart mit immer mehr Anhängern, zum anderen erregen solche Fälle natürlich viel Aufsehen. Über die vielen Autounfälle regt sich niemand mehr auf. 4000 Tote jedes Jahr auf deutschen Strassen werden hingenommen. Statistisch sterben auch viele Wanderer jedes Jahr in den Bergen- 2011  waren es 45 allein, die Mitglieder beim dt. Alpenverein waren.
Das steht eigentlich für uns Biker und zeigt, dass wir doch besser sind als unser Image.
Hier in Regensburg keimte sofort eine Diskussion auf, dass die Behörden zu reagieren hätten mit Wegsperrungen und Absicherungsmassnahmen.
Ich appelliere aber an die Eigenverantwortung der Fahrer, die jederzeit bremsbereit sein sollten, für ihr Wohl, aber auch das  Anderer. Verbote und Sperrungen bringen nichts.
In diesem Sinne- lasst es ruhig angehen- fahrt nach Eurem Können und lasst Euch nicht von anderen anstacheln!
 
Ride hard- ride free!
 
 

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