7. und letzter Tag unseres Freeride-Transalp von Madonna di Campiglio nach Riva

Nach einem unterhaltsamen Abend im Trubel des mondänen Skiorts Madonna, liessen wir es anderntags erstmal ruhig angehen und fuhren mit der Seilbahn zum Passo Grosté hoch, mitten ins Herz der Brenta – ein grandioses Gebirge aus Dolomitgestein, nur der typische Nebel verhinderte die Sicht darauf.

 

Wir fädelten in unseren geplanten Sentiero ein, der uns durchs Vallesinella führte. Meistens flowig zu fahren, selten schwer, verloren wir Kehre für Kehre an Höhe. Ein breites Grinsen machte sich auf unseren Gesichtern breit.





Unten angekommen klatschten wir ab und ließen die Abfahrt Revue passieren.
Anschließend fuhren wir an mehreren Wasserfällen vorbei und staunten über die italienischen Touristen, die mit dem Auto immer ganz nah an die Natursehenswürdigkeiten ran fahren, um dann neben dem Auto zu picknicken.

Dann begann die Auffahrt  im Val d`Agola, die wir mit anderen Transalplern absolvierten. Da gibts nette und nicht so nette. Die nicht so netten kamen hier aus Koblenz und schimpften über eine dort ansässige Bikefirma. Obwohl ich mit einem Mountainbike dieser Marke neben Ihnen fuhr. Hämisch freute ich mich als ich 20 Minuten eher oben war als Sie, am Passo Bregn del Ors.

Eine 18 Kilometer lange Abfahrt stand uns bevor, doch hinter uns braute sich ein gewaltiges Gewitter zusammen. Schnell gaben wir Gas, schlitterten durch die Schotterkurven und überholten ein paar andere Biker. 


Auch ein platter Reifen, den wir in Formel Eins- artiger Geschwindigkeit wechselten, konnte uns nicht aufhalten und wir erreichten alsbald ansteigend  den Passo Ballino und später den Gardasee, kurz bevor es mit sintflutartigen Regenfällen losging. Vom Hotelfenster aus beobachteten wir die Blitzeinschläge am Gardasee und nahmen uns vor, am nächsten Morgen die Ankunftsparty am See nachzuholen. 

Riva am Lago di Garda, von Carone aus gesehen

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