Freerider Test- Trek Scratch Air 8 2011

 
Das Scratch hat einen aufwändig „hydrogeformten“ Rahmen mit einem „Full Float“ gelagerten Hinterbau, der für ein sensibles Ansprechverhalten sorgt und kaum von Bremseinflüssen beeinflußt wird. Man kann den Rahmen auch durch ein Mini-Link aufrichten und den Lenkwinkel verändern. Das Rad ist…

duchschnittlich ausgerüstet, viele Bontrager-Teile, SLX– Schaltungskomponenten, aber einer Race Face-Kurbel und Fox-Federelemente (vorne 160mm und hinten 170mm).  Da es nur knapp 15 kg wiegt, läßt es sich bergauf noch gut treten- hinten kann man den RP 23- Dämpfer verriegeln und vorne habe ich bei längeren Auffahrten die Gabel mit einem Kompressionsriemen festgezurrt.

Bergab läuft es ziemlich ruhig, die Federelemente arbeiten bestens und bügeln die Unebenheiten glatt, wobei die Luftgabel etwas spät anspricht. Man fühlt sich wohl auf dem Bike, cruist um die Kurven und es lädt zum Tricksen ein. Der Lenker ist etwas schmal, bergauf in Ordnung aber bergab könnte er breiter sein. Gut, es ist ein Superenduro und kein Freerider- da muß man wohl Kompromisse eingehen! Die Reifen von Bontrager sind etwas windig, aber die kommen dann eh runter. Die Elexir – Bremsen von Avid arbeiten sehr gut, haben aber ihren typischen hohen Belagsverbrauch.

Meiner Meinung nach ein Spitzenteil und ich kann es auch nur jedem empfehlen- nur der Preis ist relativ hoch!

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