Test- Bikepark Geisskopf

Nicht weit von uns, im Bayerischen Wald, liegt einer der älteren Bikeparks Deutschlands, der MTB Zone Bikepark Geisskopf. Kein anderer als der legendäre Diddi Schneider shapet hier seit Jahren mit Bagger und Schaufel die Strecken. Hoch gehts mit dem etwas langsamen Einersessellift, nur bei viel Andrang wird auch der Schlepper geöffnet, der aber schwierig zu halten ist und in dem man nicht immer bis oben drin bleibt. Oben angekommen haben wir die volle Auswahl:

Auf die Downhillstrecke, die mit einem brutalen felsigen Abschnitt beginnt und erst unten raus etwas nachläßt und dort erst für Durchschnittsfahrer spaßiger wird. Nicht das man sie nicht fahren könnte, aber flüssig zu fahren ist sie, denk ich, nur für eingefleischte Downhiller.

Oder auf die Freeridestrecke …


auf der anderen Seite des Lifts. Verläuft in angenehmer Steilheit durch den Wald, dadurch manchmal ein bißchen feucht, was ein feines Händchen am Lenker erfordert. Insgesamt aber ein nicht allzuschwerer Weg, der schön zu fahren ist.
 
 
Es gibt außerdem 2 Evil Eye- Strecken, die eine für Pros, die andere für Könner. Selbst die leichtere hat schwierige Walls, Riesenboxes und andere Obstacles. Zwischen diesen ist der Trail oft tief aufgerissen- nicht leicht als Anfahrt für die Hindernisse.

Doch auf der Internetseite wird angekündigt, dass einiges ausgebessert werden soll! Wir werden weiter davon berichten! Letztes Jahr neu, kam auch schon der Flow Country Trail dazu. Eine Brechsandlinie, spaßig kurvig mit super Tables und Anliegern- eine Mordsgaudi!
Zu guter letzt, die Dirtjumparea am Fuß des Bergs für die Dirter unter uns. Die Preise fürn Lift sind relativ hoch und Essen kann man an der Bergstation. Bikeshop mit Verleih gibts auch. Ach ja, nicht zu vergessen, dass man auf dem Parkplatz auch campen darf!
 
Der Park ist empfehlenswert, nicht perfekt, aber gut und ich bin gespannt auf die versprochenen Veränderungen!

Nachtrag zu den Änderungen im Bikepark: Die Jungs sind wirklich am Arbeiten! Der Flow Country- Trail wurde nach oben hin verlängert, ist zwar noch nicht ganz fertig, aber man vergeudet keine Höhenmeter mehr auf Forststrassen.
An der Profi- Evil Eye- Strecke wird gearbeitet- ist zur Zeit (Juni 2012) aber noch gesperrt. Auf der anderen wurde leicht nachgebessert, dürfte aber noch was getan werden.
Der Rest der Strecken ist wie oben beschrieben, den Downhill wollte ich nur mal für Euch checken und bin gleich mit 2 Platten gleichzeitig ausgebremst worden. Neu ist, dass man die Streckennutzungskarte jetzt gleich am Lift mitbezahlt (kein Extrabetrag mehr!).Also schaut Ihn Euch an, Ride on!!

2. Nachtrag: Jetzt ist der FlowCountry Trail komplett. Viel Spass!!

3 Gedanken zu „Test- Bikepark Geisskopf

  1. Der Flowcountry ist mittlerweile fertig gebaut und eingefahren und besonders der erste Teil macht mords Laune. Was die schwierigkeiten und Gefahr angeht halte ich den Freeride für die gefährlichste Strecke im Park. Wenn man dort mit zug durchfährt wird es zwangsweise sehr eng an dem ein oder anderen Baum im unteren Abschnitt.

  2. Ich weiß ja nicht wie dein Fahrkönnen ist aber ich find den normalen evil eye echt cool, mitlerweile ausgebremst aber egal. Aber vorallem nicht zu schwer. Bin den vor 2 oder 3 Jahren keit Anfängern gefahren und die Ham sich da gut und schnell rangetastet. Gibt ja auch überall Umfahrungen.

    Dafür finde ich das man beim letzten Teil der Freeride schon besser fahren muss um dort flüssig und mit Spaß durch zu kommen.

    Außerdem hast du vergessen die Dual bzw. 4X zu erwähnen, oder ich Habs überlesen.

    1. ja, sorry 4 Cross und Dual hab ich ganz vergessen, schön zum Runterheizen! Wegen Evil Eye- der sollte nicht so negativ rüberkommen.Er iss schon geil aber einfach gefährlicher, find ich wie z.B. der freeride!!

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