Einzeltest: Formula The One

Meinen Freerider, ein Santa Cruz Vp Free habe ich bereits auf leichte Federelemente umgerüstet, auf einen DHX 5.0 Air, sowie auf eine Boxxer Worldcup um das Gesamtgewicht des Bikes zu drücken. Ich hatte allerdings immer noch eine relativ schwere Bremse auf dem Bike verbaut, mit der ich sowieso nicht zufrieden war. Die Hope Mono 6 musste weg! Also habe ich angefangen mich auf dem Markt um zuschauen und da ich keine japanische Allerweltsbremse wollte und ich ja Gewicht sparen wollte, fiel die Entscheidung eigentlich relativ schnell auf die Formula The One mit 203er Scheiben vorne und hinten. Für ca. 450 Euro war sie mein und das Geld war wirklich gut angelegt.
Inzwischen hat die Bremse so einiges mitgemacht, von Touren in den Alpen bis hin zu zwei Downhillrennen. Sie hat immer gut funktioniert und ich bin wirklich sehr zufrieden. Die The One ist hochwertig verarbeitet und sieht dazu noch verdammt sexy aus. Mit ca. 380 Gramm mit den 203er Discs wiegt sie ähnlich viel wie eine aktuelle XTR Trail, ist aber trotzdem auch für Downhill zu empfehlen. Die Hebel liegen super in der Hand und der Druckpunkt ist relativ hart, dazu beißt sie erbarmungslos zu. Einfach spitze! So macht es Spaß. Nur wenn man die Bremse wirklich über 1000 Tiefenmeter ohne Pause beansprucht kann man mal Fading feststellen, mir ist das zumindest beim Gang Battle in Saalbach Hinterglemm passiert, allerdings bin ich wohl eher ein Schwergewicht mit 110 Kg. Leichtere Fahrer werden die Bremse wohl nie an die Leistungsgrenze bringen. Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich auch eine Magura Gustav M zum faden gebracht habe, die in Bikerkreisen als eine der besten DH-Bremsen gehandelt wurde. Das hilft euch vielleicht die Sache besser einzuschätzen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der verbaut die optionalen organischen Beläge mit Aluträgerplatte, welche die Hitze besser ableitet. Die Bremse ist dann noch giftiger und das Heißbremsverhalten verbessert sich deutlich, habe ich selbst getestet. 
Fazit: Diese Bremse kann man uneingeschränkt empfehlen!
Pro:
-super Bremskraft
-wenig Handkraft nötig
-sehr standfest
-super Verarbeitung
-super Optik
-sehr leicht
Kontra:
-leichtes Fading bei extremer Beanspruchung.
P.S. Wem die Standard-Scheiben nicht gefallen, der rüstet so wie ich auf zweiteilige Hope-Scheiben im Sägezahndesign um. Farbe kann man passend zur Bremse wählen:

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