Skitouren im Stodertal – Teil 2 Pyhrner Kampl

Schon von der Wilden aus (Teil 1) offenbart sich direkt südlich ein lang gezogener Gipfel mit einem markanten Ostpfeiler und einem Gipfelkreuz im Westen, das Pyhrner Kampel. Die Highlights der Tour im Überblick:

  • landschaftlich beeindruckender, nordseitiger Aufstieg durch das Loigistal
  • Tolle Abfahrtsbedingungen durch lichten Wald im Mittelteil
  • Flacher, oft schneefreier Einstieg
  • Technisch einfach mit ein paar Spitzkehren und ohne Exposition, allerdings mit 1300 HM
  • Lawinengefahr am Ausstieg aus dem Loigistal beachten

Pyhrner Kampel Westgipfel mit Blick auf das Tote Gebirge mit Spitzmauer und Großem Priel.

Die Tour im Detail

Vom Wanderparkplatz am Schafferteich (Standort) auf 870 m geht es eine Forststraße flach hinein in das Loigistal. Leider ist dieser Teil der Tour oft schneefrei. In einer Kurve verlässt man die Forststraße und arbeitet sich langsam durch lichten Wald bergan. Auf etwa 1450 m gabelt sich der Weg. In östliche Richtung geht es zu den Zwischenwänden während wir aber auf dem westlichen Weg  Richtung Wetterlucken bleiben. Eine Rundtour um den Torstein ist eine mögliche Variante dieser Tour. Im Bereich der Baumgrenze gibt es nochmal ein kurzes Flachstück mit dem Ostgipfel fest im Blick.

Den markanten Gipfel fest im Blick!

Ein kurzer Aufschwung bringt uns in den Einschnitt zwischen Torstein und Ostgipfel, an dessen Ende die Scharte  wartet. In diesem  Bereich ist die  Lawinengefahr zu beachten.

Kurz vor der Wetterlucken Scharte

Von dort geht es auf der Südseite die letzten 200 HM auf den Gipfelrücken und weitere 50 HM zum Gipfel, der ein traumhaftes Panorama in Richtung  Totes Gebirge, Dachstein und den Niederen Tauern biete

Blick vom Gipfel in Richtung Südwesten. Im Vordergrund der Hochmölbing und im Hintergrund die NIederen Tauern.

Die Abfahrt folgt der Aufstiegsspur und bietet im  Mittelteil traumhafte Nordhänge in lichtem Wald mit Pulvergarantie. Dem  Genuß folgt die Ernüchterung wenn die  Ski wieder zum Parkplatz zu tragen sind. Im  Fazit dennoch eine Traumtour aber konditionell nicht zu unterschätzen.